Verein zur Förderung und Pflege der Tradition der Potsdamer Riesengarde "Lange Kerls" e.V.








Begrüßung der Fregatte „Brandenburg“, Wilhelmshaven, 26.04.2015

Es ist Tradition, dass die Potsdamer Riesengarde die Höhepunkte der Fregatte „Brandenburg“ mit begleitet und - wenn möglich - vor Ort umrahmt. So auch diesmal zur feierlichen Begrüßung der Fregatte im Heimathafen nach einer monatelangen Ausbildungsfahrt. Eine kleine Abordnung der Riesengarde reiste bereits am Sonnabend an und bezog Quartier in der Kaserne des Flottenstützpunktes in Wilhelmshaven, um am Sonntagmorgen zur Begrüßung anwesend zu sein.
Nach dem frühen Aufstehen am Sonntag bezog das sechsköpfige Fahnenkommando einen „vorgeschobenen Posten“ direkt an der Einfahrtsmole zum Hafen, um dort pünktlich zu 9.30 Uhr, der angekündigten Ankunftszeit, Salut zu schießen. Leider kam es anders. Zum einen verspätete sich die Ankunft der Fregatte über eine halbe Stunde und zum zweiten fing es an, zu regnen. Also verließen wir die Spitze der Mole und zogen uns zurück unter das Dach der Hafenaufsicht und harrten dort der erwarteten Ankunft. Weil es obendrein neblig war, kam die Fregatte spät in Sicht, so dass wir gerade noch rechtzeitig wieder an der Mole standen, um dort bei der Einfahrt der Fregatte dreifach Salut abzufeuern, was die Besatzung mit dem Abfeuern von Leuchtraketen erwiderte.
Danach fuhren wir mit den Fahrzeugen zum Anlegekai der Fregatte, weil diese noch durch die Schleuse fuhr und wir somit Zeit hatten, auch dort wieder Posten zu beziehen. So war der Plan, aber auch diesmal kam eine erhebliche Verspätung beim Schleusen dazwischen und der Regen wurde immer heftiger. Alle wartenden Gäste und auch das Begrüßungsorchester suchten deshalb schon Unterstellmöglichkeiten oder Schirme, um halbwegs trocken zu bleiben. Nach ca. einer halben Stunde im Regen zogen sich die Kerls zurück, verstauten die bereits nasse Ausrüstung in die Fahrzeuge und begaben sich mit Schirmen „bewaffnet“ wieder zum Anlegekai.
Nach der Ankunftszeremonie begaben sich alle Gäste, so auch die „Langen Kerls“, an Bord und stiegen sogleich, wegen des Regens, unter Deck in die PU-Messe und begrüßten dort alte Bekannte. Nach dem gemeinsamen „Einlaufbier“ und interessanten Gesprächen verließen die Kerls die Fregatte und traten die Heimreise an. Es war diesmal nur eine kurze freundschaftliche Begegnung, die wir Ende Mai bei der Familienfahrt der Fregatte fortsetzen werden, wo einige Kameraden der Riesengarde wieder nach Wilhelmshaven fahren werden.
PS: Kaum verließen wir den Flottenstützpunkt, hörte der Regen auf und das Wetter wurde in Richtung Heimat immer freundlicher.
Teilnehmer: Fähnrich, Tambour, 3 Grenadiere, Fourier
BV

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